5 Fragen an Nikolai Dillenburger, Praktikant SAP TM bei leogistics

Nik Dillenburger

Nik Dillenburger

Bullseye! Vom Dart-Abend zum Karrierestart bei leogistics

1. Moin Nik, wie bist du mit der SAP-Welt und Logistik in Berührung gekommen?​

Nach meinem Abitur hatte ich erst einmal genug vom Lernen und habe mich deshalb für eine Ausbildung entschieden. Nachdem ich meine Bankkaufmannlehre beendet hatte, war mir dann aber doch wieder nach Lernen zu Mute! Ich wollte mich breiter aufstellen und entschied mich für ein Studium zum Wirtschaftsingenieur. Wirtschaftsingenieur:innen sind eher Generalist:innen als Spezialist:innen und agieren interdisziplinär. Ihre Rolle ist häufig die von Problemlöser:innen, oft vermitteln sie zwischen mehreren Bereichen.  

So bekam ich während des Studiums auch erste Einblicke in Themenfelder wie SAP ERP-Systeme, Informatik, Logistik und Projektmanagement. Gerade in der Corona-Zeit ist mir aber auch klar geworden, was für ein wichtiges Thema Supply Chain Management ist: Man denke nur an den Evergiven-Vorfall im Suez-Kanal.

2. Wie bist du dann auf leogistics gestoßen?

Im Rahmen meines Studiums ist gegen Ende eine Praxisphase vorgesehen. Also ging ich auf die Suche nach einem Unternehmen, das mir ein Praktikum, und im besten Fall eine Betreuung während meiner Thesis bieten wollte.  

Die Suche stellte sich zu Corona-Zeiten schwerer dar als zunächst gedacht. Von der Praktikumssuche niedergeschlagen, ließ ich mir den Spaß im privaten Umfeld natürlich nicht nehmen, und traf mich eines Abends mit einem Kumpel zum Dart spielen. Wir unterhielten uns über meine Praktikumssuche. Zu meinem Glück arbeitet er bei der leogistics und schlug mir eine Bewerbung vor. Nach kurzer Eigenrecherche erschien mir leogistics ein sympathisches und innovatives Unternehmen in der Logistik- und SAP-Welt zu sein. 

Meine Thesis-Ideen kreisten zunächst nicht um die Themengebiete Logistik und Digitalisierung. Aber der Grundgedanke der Prozessoptimierung in Unternehmen passte irgendwie doch genau zu meinem Studium. Ich bewarb mich kurzerhand und konnte wenige Tage später schon Ariane, die Human-Relations-Ansprechpartnerin und meinen jetzigen Betreuer, Jens Arndt, digital kennenlernen. 

Jens stellte mir ein SAP-Projekt vor, das sogenannte „Advanced Shipping & Receiving“ (ASR), ein neuer Integrationsansatz zwischen SAP Transportation Management (TM) und SAP Extended Warehouse Management (EWM). Wir beide kamen schließlich zu der Erkenntnis, dass eine Zusammenarbeit gut passen könnte, und so kam ich zu meinem Einstieg bei leogistics als Praktikant im SAP-Umfeld. 

Grafische Darstellung Advanced Shipping & Receiving
SAP TM kommuniziert nun direkt mit AP EWM - die Transportation Unit wird nun obsolet

3. Wie ist denn so ein Praktikum bei leogistics?

Mein erster Praktikumstag fand in Form eines persönlichen Kennenlernens mit meinem Betreuer Jens in Heidelberg statt. Hier bekam ich meine Arbeitsausstattung wie meinen persönlichen Laptop und Jens hatte auch direkt Vorschläge, wie unser gemeinsamer Workflow aussehen könnte. Ich war also direkt voll eingebunden! 

Im Anschluss daran lernte ich das SAP-System kennen. Das war natürlich spannend. Anhand von Best-Practice-Szenarien konnte ich Standardprozesse im SAP TM und im SAP EWM eigenständig im System testen und konfigurieren. So entwickelte ich ein besseres Verständnis für die vorher angesammelte Theorie. 

Das SAP Feature „Advanced Shipping Receiving“ (ASR)

In meiner Praktikumszeit habe ich mich vor allem in das SAP Feature „Advanced Shipping Receiving“ (ASR) als Teil des SAP S/4HANA 2020 FPS01 Release eingearbeitet. Dabei handelt es sich um ein integrierten End-to-End Prozess, mit dem Produkte gesendet, empfangen und transportiert werden können. Die Integration zwischen SAP TM und SAP EWM wird dadurch vereinfacht, dass das SAP EWM direkt mit auf dem Frachtauftrag arbeitet, anstatt wie bisher auf der Transporteinheit, welche dadurch redundant wird. Die Integration reduziert die Fehleranfälligkeit und ist benutzerfreundlicher, da nicht mehr so viele verschiedene Dokumente genutzt werden und der gesamte Prozess übersichtlicher wird. Die Funktion hat mich so gefesselt, dass ich heute sogar meine Thesis darüber schreibe! Da das überarbeitete SAP TM-/EWM-Schnittstellenkonzept sehr vielversprechend aussieht, wollten wir die Anwendung natürlich direkt im System implementieren und testen. Ich bekam Einblicke in das Customizing, um die neue Schnittstelle einzurichten. Diese Arbeiten im System waren sehr lehrreich. So habe ich mir sukzessive immer mehr Verständnis für die SAP-Welt angeeignet, sei es nun SAP TM, EWM oder eben das neue Feature ASR. 

leogistics arbeitet schon jahrelang remote

Dazu muss man wissen, dass das Customizing im System und unser täglicher Austausch ausschließlich remote stattfanden. Ich merkte schnell, dass leogistics jahrelange Erfahrung in Bezug auf die Remote-Arbeit von verschiedenen Standorten aus hat. Meine anfänglichen Zweifel, ob ich ausreichend eingearbeitet werden würde, oder immer einen Ansprechpartner zur Verfügung stehen würde, wurden sehr schnell ausgeräumt. Es war immer möglich, jemanden zu erreichen. Auch als Einsteiger war das überhaupt kein Problem! 

4. Was hat dich am meisten in deiner Zeit bei leogistics begeistert?

Begeistert hat mich die moderne Denk- und Arbeitsweise. Viele Unternehmen werben mit „flexiblen Arbeitszeiten“, doch hier ist es wirklich so. Hier kann ich anfangen zu arbeiten, wann ich will. Außerdem spare ich mir den Weg ins Büro, da ja das meiste remote läuft. Man merkt, dass die sogenannte „New Work“ hier schon lange gelebt wird und gar nicht mehr so new ist. 

Außerdem fand ich es gut, wie viel ich selbständig im System ausprobieren und arbeiten durfte. Das fühlte sich zu Beginn teilweise wie ein Sprung ins kalte Wasser an. Doch rückblickend kann ich sagen, dass ich eine nachhaltige und steile Lernkurve erlebt habe.  

Motiviert hat mich außerdem, dass mir absolut relevante Themen anvertraut wurden. Das Feature ASR ist eine der neuesten Veröffentlichungen der SAP. Leogistics will hier natürlich schnell den Kunden die neuen Vorteile liefern können. Das heißt, mein Projekt ist aus unternehmerischer Sicht absolut wichtig. So viel Verantwortung kannte ich bisher als Praktikant nicht! 

5. Was ist deine neue Aufgabe?

Nun ist mein Praktikum vorbei und ich bin immer noch bei leogistics! Das liegt daran, dass die notwendige Praxisphase meines Studiums hier im Unternehmen vervollständigen kann. Dafür schreibe ich meine Bachelorthesis zu Advanced Shipping Receiving, bei der mich meine Kolleg:innen von leogistics voll unterstützen. 

Meine Thesis schließt genau an mein Projekt aus dem Praktikum an. Das Thema lautet „Untersuchung der Prozessoptimierung innerhalb der Supply Chain durch die Implementierung von SAP Advanced Shipping & Receiving“, dem neuen Integrationsansatz zwischen SAP TM und SAP EWM.  

grafische Darstellung Prozessablauf Outbound TM mit ASR
Beispielhafter Outboundprozess mit ASR (Warehouse Driven)

Bereits eingearbeitet kann ich mich nun auf meine Thesis stürzen und bin mir der Unterstützung durch das Wissen meiner Kollegen sicher. Für diese Unterstützung bin ich sehr dankbar. Und das beste zum Schluss: Im Anschluss an meine Thesis werde ich in Vollzeit bei leogistics arbeiten. Der Vertrag ist bereits unterschrieben! Es ist eine tolle Perspektive, dass man hier als Praktikant durchstarten kann, bei seiner Thesis betreut wird, und Aussicht auf eine Übernahme hat. Ich freue mich sehr auf die Zeit bei leogistics! 

Nik, vielen Dank für das tolle Gespräch!

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