leogistics: Moderne Technologien für die Zeitfensterplanung

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Hamburg, 23.11.2020– Kaum ein Bereich hat so stark mit schmalen Margen zu kämpfen wie die Logistik. Das gilt für Logistikdienstleister und Spediteure, aber auch Logistikabteilungen innerhalb der Unternehmen sind hohen Kostendruck gewohnt, denn nicht immer wird zum Beispiel die Intralogistik als Teil der Wertschöpfung, sondern lediglich als Kostenfaktor gesehen. Das richtige Timing und die Einhaltung von Terminen sind deshalb von essenzieller Bedeutung. Während es früher schon als pünktlich galt, wenn am vereinbarten Tag geliefert wurde, haben sich die Ansprüche mittlerweile stark verändert: Oft wird nicht mehr nur stunden-, sondern minutengenau gerechnet. Hierdurch steigt naturgemäß die Komplexität von Berechnungen der unterschiedlichsten Einflussfaktoren immer weiter an: Ohne Echzeitvernetzung läuft perspektivisch nichts mehr. Nur mithilfe der Digitalisierung können diese Herausforderungen gestemmt werden. Die leogistics GmbH, ein führender, global agierender Partner in der Konzeption und Einführung digitaler Softwarelösungen für Logistik und Supply Chain Management, beleuchtet in einem Whitepaper, wie innovative Technologien, darunter Cloud, IoT (Internet-of-Things) und KI (Künstliche Intelligenz) die Zeitfensterplanung optimieren können. So wird beispielsweise aufgezeigt, was moderne Slot-Management-Systeme ausmacht, welche Vorteile Cloud-Lösungen im Vergleich zu On-Premise-Modellen und der Einsatz von KI-Algorithmen bei der Bewertung von realen Situationen bieten. Dabei wird ein Blick auf die unterschiedlichen Perspektiven und Bedürfnisse von Verladern, Spediteuren und Kunden geworfen sowie die zentrale Rolle einer intelligenten Verknüpfung aller Partner mittels IoT und mobilen Apps für ein Tracking & Tracing mittels GPS- und Sensordaten in Echtzeit verdeutlicht. Das Whitepaper ist kostenfrei auf der Webseite www.myleodsc.com erhältlich.

Intralogistik profitiert von der Digitalisierung

Einem Report von Logistics IQ zufolge, der über 400 Anbieter unter die Lupe nimmt, könnte sich der weltweite Warehouse-Automation-Markt bis 2025 von 13 auf 27 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppeln. Die Marktforscher gehen von einer jährlichen Wachstumsrate von 11,7 Prozent aus. Dazu tragen der rapide Anstieg im E-Commerce und Erwartungen an kürzere Lieferzeiten bei. Die Untersuchung rechnet mit Reduktionen von 65 Prozent bei den operativen Kosten und 85 Prozent bei der Lagerfläche sowie einer Zunahme beim Einsatz von IoT-Technologien für das Echtzeitdatenmanagement.

Paint Points der Unternehmen

Zu den Herausforderungen auf Unternehmensseite zählen zum Beispiel die Be- und Entladesteuerung, wo regelmäßig Informationen zu Verzögerungen bei der Anfahrt eines LKW fehlen oder diese nicht an die Fahrer auf dem Werksgelände weitergegeben werden. Besonders zu Stoßzeiten kommt es zu einem Gedrängel an den Laderampen. Zudem gestaltet sich die Verladedauer oft dynamisch und unplanbare Situationen sorgen dafür, dass die gebuchten Zeitfenster nicht eingehalten werden können und Lieferanten mit großen Verzögerungen leben müssen, was wiederum Rückstaus auf dem Gelände zur Folge hat.

Alte Konzepte hinterfragen – Einsatz von modernen Technologien in Betracht ziehen

Spätestens dort, wo täglich mehrere hundert oder tausend Transporttransaktionen erfolgen, gehen die Anforderungen weit über das menschliche Planungsvermögen hinaus und die Manpower dazu wäre viel zu teuer. Einige Speditionen prüfen heute schon den Status von tausenden LKW im Minutentakt, um bei Veränderungen jederzeit umplanen zu können. Mit Simulationen sind sogar mehrere Tage in die Zukunft planbar, um zum Beispiel bei Touren, die nicht nur von A nach B gehen, zu wissen, wo ein LKW in vier oder fünf Tagen benötigt werden könnte. In der Praxis stehen viele Unternehmen in ihrer Standortlogistik und ebenso viele Partner in der Logistikkette, was diesen Grad von Automatisierung und Vernetzung betrifft, noch ganz am Anfang. Gerade ein zentrales Werkzeug, wie das Zeitfenstermanagement (Slot Management), ist in den meisten Fällen nicht für neue Aufgaben und Optimierungen ausgelegt. So können ein Großteil der Zeitfenstersysteme lange Wartezeiten nicht verhindern, weil sie nicht die reale Situation einbeziehen, bei der sich immer wieder Verspätungen durch Verkehrsstörungen oder Probleme in internen Logistikprozessen ergeben. Oft werden zudem gar nicht alle LKW im Zeitfenstersystem eingebucht – die Ressourcensituation wird also nicht ganzheitlich abgebildet.

Die Limitationen sowohl traditioneller als auch vieler moderner Lösungen tragen dazu bei, den unbefriedigenden Status quo aufrecht zu erhalten. An dieser Stelle sollten Unternehmen ihre Konzepte hinterfragen und den Einsatz von modernen Technologien in Betracht ziehen:

„Logistikaufwände können bis zu 30 Prozent der Fertigungskosten ausmachen. Effektivere Prozesse in der Standortlogistik entscheiden daher zunehmend über den Erfolg im Wettbewerb. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist dabei vor allem die Optimierung des Zeitfenstermanagements für Be- und Entladungen. Die Schlüsseltechnologien dafür liegen in der Nutzung von KI-Algorithmen, der Integration von Telematikdaten in IoT-Plattformen, die alle Partner mit den nötigen Informationen versorgen und in intelligenten Smartphone-Apps für Prozessbeteiligte. Auf dieser Basis werden Be- und Entladeprozesse so dynamisch angepasst, dass sie die Gegebenheiten der realen Welt nahtlos digital abbilden. Die Technologie ist vorhanden – jetzt sind Umdenken und organisatorische Veränderung gefragt“, äußert André Käber, CEO der leogistics GmbH.

“Wie die Zeitfensterplanung von innovativen Technologien profitiert“ 

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