Warum der „One-Size-Fits-All“-Ansatz in der EWM-Kommissionierung ausgedient hat
Wenn wir ehrlich sind: Das Bild vom Lager, in dem hunderte Mitarbeiter mit identischen Handscannern durch endlose Regalgassen laufen, hat vielerorts ausgedient. Nicht, weil die manuelle Kommissionierung tot wäre – ganz im Gegenteil. Aber die Anforderungen an moderne Supply Chains sind mittlerweile so granular und volatil, dass wir mit monolithischen Lagerstrategien schlichtweg gegen die Wand fahren würden. Wer heute wettbewerbsfähig bleiben will, muss Diversität zulassen. Die Kunst liegt nicht darin, sich für eine Technologie zu entscheiden, sondern darin, einen bunten Mix aus Methoden und Devices intelligent zu orchestrieren. Und genau hier wird SAP Extended Warehouse Management (EWM) vom reinen Verwaltungstool zum strategischen Dirigenten.
Der Prozess bestimmt die Technologie, nicht umgekehrt
Nehmen wir das klassische Mann-zur-Ware-Prinzip. In C-Teile-Bereichen oder bei geringer Pickdichte ist der Mensch mit einem Handheld oder einem Tablet oft unschlagbar flexibel. Er kann improvisieren, er kann greifen, was ein Roboter (noch) nicht greifen kann. SAP EWM unterstützt hier massiv durch wegeoptimierte Picklisten und Multi-Order-Picking, um die Laufwege drastisch zu reduzieren. Doch sobald wir in den High-Performance-Bereich kommen, kippt die Rechnung.
Ware-zum-Mann: Wenn das Lager zum Mitarbeiter kommt
Die neue Ära: AGVs und Robotik als flexible Helfer
Die Brücke zur Produktion: Routenzüge und Supermärkte
Mut zum Mix
Wir sind für Sie da!
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Matthias Kraus
Consulting Director EWM


