Der CMR-Frachtbrief begleitet internationale Straßentransporte in Europa seit Jahrzehnten. Er dokumentiert die wichtigsten Informationen zu einer Sendung und dient als Nachweis für die ordnungsgemäße Durchführung des Transports.
Doch die Transportlogistik verändert sich. Papierbasierte Dokumente führen zu manuellen Aufwänden, Verzögerungen und Medienbrüchen. Der elektronische Frachtbrief – kurz eCMR – gewinnt deshalb zunehmend an Bedeutung.
Warum setzt sich eCMR nicht längst flächendeckend durch?
- Verlader
- Spediteure
- Frachtführer
- Fahrer
- Empfänger
Er muss unter anderem:
- Transportdaten aus verschiedenen Systemen zusammenführen
- Änderungen und Ereignisse nachvollziehbar dokumentieren
- elektronische Bestätigungen ermöglichen
- rechtliche Anforderungen berücksichtigen
- alle Beteiligten entlang der Transportkette einbinden
- auch im operativen Tagesgeschäft einfach nutzbar sein
Die Lücke zwischen SAP-Transportprozessen und eCMR
Wie leogistics eCMR in SAP-Prozesse integriert
- die Erstellung des elektronischen Frachtbriefs
- die Bearbeitung durch die beteiligten Partner
- die elektronische Bestätigung von Transportereignissen
- die Dokumentation von Abweichungen und Schäden
- die Nachverfolgung des gesamten Transportverlaufs
- SAP ERP
- SAP Transportation Management
- SAP LE-TRA im Kompatibilitätsmodus
Alle Beteiligten digital einbinden
Dabei muss die Digitalisierung nicht nur im Backend funktionieren. Sie muss auch im operativen Alltag praktikabel sein:
- auf der Rampe
- beim Frachtführer
- beim Fahrer
- bei der Warenannahme
- in der Transportadministration
Mehr als ein digitaler Frachtbrief
Der größte Nutzen von eCMR entsteht nicht allein durch den Verzicht auf Papier. Entscheidend ist die Integration in bestehende Transport-, SAP- und Folgeprozesse.
Unternehmen können dadurch unter anderem profitieren von:
- durchgängigen digitalen Frachtbriefprozessen
- schneller verfügbarer Proof-of-Delivery-Dokumentation
- weniger manuellen und administrativen Aufwänden
- höherer Datenqualität durch automatisierte Datenübernahme
- mehr Transparenz über den Transportstatus
- einer besseren Nachverfolgbarkeit von Schäden und Abweichungen
- schnelleren Folgeprozessen
- einer beschleunigten Frachtenprüfung und Fakturierung
- einer revisionssicheren Dokumentation von Transportereignissen
- einer Reduzierung papierbasierter Prozesse
Besonders relevant ist die unmittelbare Verfügbarkeit des Liefernachweises, des sogenannten Proof of Delivery (POD). Sobald die Zustellung digital dokumentiert ist, kann der Nachweis in angrenzenden Prozessen weiterverarbeitet werden.
Davon profitieren beispielsweise:
- Reklamationsmanagement
- Frachtenprüfung
- Abrechnung
- Kundenservice
- Transportanalysen
eFTI als zusätzlicher Digitalisierungstreiber
Jetzt die Grundlage für eCMR schaffen
Die entscheidende Frage lautet daher nicht mehr, ob Transportdokumente digitalisiert werden. Vielmehr geht es darum, wie sich eCMR effizient, rechtssicher und ohne Medienbrüche in die bestehende Systemlandschaft integrieren lässt.
Fazit
Wir sind für Sie da!
Sie interessieren sich für das Thema?
Schicken Sie uns eine Mail unter info@leogistics.com.
Alexander Regin-Lück
Senior Consultant SAP Logistics
Imke Schürenstedt
Consultant SAP Logistics